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Kurshandbuch
Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus Bachelor Gesundheitspsychologie (Quellstudiengang: 1106220c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 8 Monate / Teilzeit: 16 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLBGPGP01
Gesundheitspsychologie
Kursbeschreibung
Der Kurs introduziert die Definitionen und Konzepte des psychologischen Fachgebiets Gesundheitspsychologie, mit Gesundheitsverhalten und Gesundheitskognitionen als zentrale Themen und als Hauptteil unterschiedlicher gesundheitspsychologischer Theorien. Die Themengebiete kognitive verhaltenstherapeutische Techniken, gesundheitsförderndes und -beeinträchtigendes Verhalten (u.a. Ernährung, Bewegung und Sucht) sowie Risiken und Ressourcen von Gesundheitsverhalten (u.a. Persönlichkeit, Selbstregulation, soziale Unterstützung und Stress) werden behandelt. Daneben wird den Studierenden das Management der für Gesundheitspsychologen meist relevanten chronischen Erkrankungen vermittelt.
Kursinhalte
  1. Was ist Gesundheit?
    1. Von Abwesenheit einer Erkrankung zu Wohlbefinden
    2. Das biomedizinische Modell, das biopsychosoziale Modell und Salutogenese
    3. Bedarf an Gesundheitspsychologie
  2. Theorien und Modelle
    1. Health Belief Modell
    2. Theory of Planned Behavior
    3. Self Determination Theory
    4. Transtheoretical Model of Behavior Change
    5. Sonstige Modelle und Konzepte
  3. Gesundheitsverhalten und Kognitive Verhaltenstherapie
    1. Klassische und operante Konditionierung
    2. Verhaltenstherapie
    3. Stimuluskontrolle
    4. Entspannung
    5. Selbst-Monitoring und -Regulation
    6. Soziale Fähigkeiten
  4. Gesundheitsbeeinträchtigendes Verhalten
    1. Alkohol
    2. Rauchen
    3. Fettleibigkeit
    4. Sonstige gesundheitsbeeinträchtigende Verhaltensweisen
  5. Gesundheitsförderndes Verhalten
    1. Ernährung
    2. Bewegung
    3. Schlaf
    4. Impfen
    5. Sonstige gesundheitsfördernden Verhaltensweisen
  6. Risiken und Ressourcen
    1. Genetische und Umgebungsfaktoren
    2. Gender und Gesundheitsverhalten
    3. Persönlichkeit und Gesundheitsverhalten
    4. Soziale Unterstützung
    5. Gesundheitsverhalten im Lebenslauf
  7. Management von Krankheit
    1. Management chronischer Erkrankungen: allgemeine Themen
    2. Herzkreislaufsystem und -Erkrankungen (koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes II)
    3. Psychoneuroimmunologie und das Immunsystem (HIV, Arthritis, Diabetes I)
    4. Psychosoziale Faktoren bei Krebs

Fakten zum Modul

Modul: Gesundheitspsychologie (DLBGPGP)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBGPGP01 (Gesundheitspsychologie)
Kurs: DLBGPGPTBI01
Gesundheitspsychologie: Theoriebasierte Interventionen
Kursbeschreibung
Gesundheitspsychologische, theorie-basierte Interventionen beinhalten sowohl allgemeine kognitive Verhaltenstechniken, die breit einsetzbar sind, wie Selbst-Monitoring und -Kontrolle, Stimulus-Kontrolle und Techniken zur Rückfallprävention, als auch Interventionen, die insbesondere für die multimodale Bewältigung von Stress angewendet werden, wie das instrumentelle, kognitive und palliativ-regenerative Stressmanagement. Die meisten Techniken bewegen sich zwischen den beiden Anwendungsgebieten, wie beispielsweise Entspannungsübungen (u.a. ergänzt mit der Bewertung von Gedanken und Ereignissen), soziale Trainings und motivierende Gesprächsführung. Einige dieser Techniken werden im Rahmen von multimodalen Stressmanagement-Programmen verwendet, wie beispielsweise Zeitmanagement oder Schlafhygiene. Diesen Techniken gemeinsam ist der Hintergrund aus gut erforschten Modellen, wie kognitiv-verhaltenstheoretische Ansätze und transaktionale Perspektiven auf Stress. Außerdem wird die derzeitige Evidenzlage der Effekte dieser Techniken diskutiert. Diese Elemente werden in einer abschließenden Hausarbeit kritisch und analytisch betrachtet.
Kursinhalte
  1. Kognitive Verhaltenstherapie
    1. Selbstkontrolle
    2. Selbstbeobachtung
    3. Stimuluskontrolle
    4. Selbstverstärkung/Selbstbestrafung
    5. Behaviorale Aufgaben: Expositionsverfahren
    6. Rückfallprävention

  2. Entspannung und Achtsamkeit
    1. Progressive Muskelrelaxation
    2. Autogenes Training
    3. Imagination
    4. Achtsamkeit und Akzeptanz

  3. Motivational Interviewing
    1. Behandlungsprozesse: Engaging, Focusing, Evoking, Planning
    2. Gesprächstechniken

  4. Soziale Kompetenzen und Unterstützung
    1. Training sozialer Kompetenzen
    2. Selbstbehauptung
    3. Soziale Unterstützung und Netzwerkpflege

  5. Multimodales Stressmanagement
    1. Instrumentelles Stressmanagement
    2. Kognitives Stressmanagement
    3. Palliativ-regeneratives Stressmanagement

  6. Weitere Bausteine multimodaler Stressmanagementprogramme
    1. Gesundheitsverhalten und Stress: Bewegung, Ernährung und Sucht
    2. Schlafhygiene
    3. Ändern von kontraproduktiven Coping-Strategien
    4. Übersicht und Evidenzlage des multimodalen Stressmanagements

Fakten zum Modul

Modul: Gesundheitspsychologie: Theoriebasierte Interventionen (DLBGPGPTBI)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Hausarbeit
Kurse im Modul:
  • DLBGPGPTBI01 (Gesundheitspsychologie: Theoriebasierte Interventionen)
Kurs: DLGMOE01-01
Medizin für Nichtmediziner I
Kursbeschreibung
Die Studierenden lernen die Entstehung, Entwicklung und Ausprägung der gegenwärtigen Medizin in Wissenschaft und Praxis im ambulanten, stationären und teilstationären Setting kennen. Dies leitet über zum Erwerb von übergreifendem und Detailwissen über Medizin im Blick auf die lokale Verortung von Diagnostik, Therapie und Rehabilitation. Die Studierenden erlangen zudem Wissen über die Ausbildung, Tätigkeit und Rahmenbedingungen von Berufsbildern in Medizin, Pflege, Therapie und entsprechenden Assistenzberufen. Sie eignen sich im Weiteren eine terminologische Grundkompetenz im Blick auf den Aufbau der medizinischen Fachsprache und deren Anwendung an. Dies mündet in exemplarischen Erkenntnissen über Fachrichtungen und ganzheitliche sowie spezialisierte Perspektiven.
Kursinhalte
  1. Grundlagen der Medizin
    1. Krankheit, Gesundheit, Medizin und Pflege
    2. Geschichte der medizinischen Heilbehandlung
    3. Philosophie und Ethik der Medizin
    4. Sektorale Medizin – ambulant, stationär, teilstationär
    5. Medizin als Wissenschaft – Theorien und Prinzipien
  2. Berufsbilder – Ausbildung, Tätigkeit, Berufsrecht
    1. Medizinische Berufe
    2. Pflege- und therapeutische Berufe
    3. Medizinische Assistenzberufe
    4. Medizinnahe Berufe im zweiten Gesundheitsmarkt
    5. Professionalisierung und Zukunft
  3. Medizinische Terminologie
    1. Sprachen und Verwendung – Griechisch, Latein, Englisch
    2. Wortstämme, Präfixe, Suffixe und Deklination
    3. Ausgewählte Krankheiten nach Fachrichtungen
    4. Körperregionen und -richtungen
    5. Medizinische Verfahren in Praxis und Forschung
  4. Medizinische Fachrichtungen – ganzheitlich
    1. Allgemeinmedizin
    2. Geburtshilfe und Gynäkologie
    3. Pädiatrie
    4. Geriatrie/Gerontologie
    5. Naturheilverfahren
  5. Medizinische Fachrichtungen – spezialisiert
    1. Allgemeine und spezielle Chirurgie
    2. Kardiologie
    3. Gastroenterologie
    4. Radiologie und Nuklearmedizin
    5. Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

Fakten zum Modul

Modul: Medizin für Nichtmediziner:innen I (DLGMOE1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLGMOE01-01 (Medizin für Nichtmediziner I)
Kurs: DLBPSBPNGP01
Biopsychologie: neurobiologische Grundlagen der Psychologie
Kursbeschreibung

In der Biopsychologie erlernen die Studierenden die anatomischen, physiologischen, pharmakologischen und biologischen Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens. Der Kurs „Neurobiologische Grundlagen der Psychologie“ fokussiert innerhalb diesen Themenbereiches die neuroanatomischen und neurophysiologischen Grundlagen des Nervensystems und der dazugehörigen Sinnesorgane. Das Konzept ist dabei so aufgebaut, dass es sich von der kleinsten molekularen Ebene chemischer Prozesse und der entsprechenden Physiologie, über zusammenhängende, neuroanatomische Strukturen bis hin zu einem gesamtevolutionären Konzept entwickelt.

Die Biologische Psychologie gehört damit zu den Grundlagenfächern der Psychologie, die die biopsychologischen Grundlagen für die Inhalte der Allgemeinen Psychologie vermittelt. Darüber hinaus stellt die Biologische Psychologie die neuroanatomischen und neurophysiologischen Grundlagen des Nervensystems und der Sinnesorgane zur Verfügung, die ein grundlegendes Verständnis psychologisch-psychiatrischer Erkrankungen der Klinischen Psychologie ermöglicht.

Kursinhalte
  1. Einführung in die biologische Psychologie
    1. Einführung und Begriffsbestimmung
    2. Teildisziplinen
    3. Anwendungsbeispiel
  2. Somatische Grundlagen
    1. Zellulärer Aufbau des Nervensystems
    2. Neuroanatomie
    3. Das vegetative Nervensystem
    4. Das hormonelle System

  3. Bewegung
    1. Muskulatur und Muskelkontraktion
    2. Die motorische Einheit und elektromechanische Kopplung
    3. Muskuläre Afferenzen
    4. Grundlagen der Steuerung von Bewegung und Haltung
    5. Steuerung der Motorik durch das Gehirn
    6. Psychologische Modelle der Handlungssteuerung
    7. Anwendungsbeispiel: Apraxien

  4. Gene und Verhalten
    1. Grundlagen der Genetik und Genomik
    2. Epigenetische Faktoren und ihre Folgen
    3. Gene und psychische Vorgänge
    4. Anwendungsbeispiel: Emergente Merkmale

  5. Allgemeine Sinnesphysiologie
    1. Grundlagen der Sinnesphysiologie
    2. Somatosensorik
    3. Das visuelle System
    4. Das auditive System
    5. Der Gleichgewichtssinn
    6. Chemische Sinne

Fakten zum Modul

Modul: Biopsychologie: neurobiologische Grundlagen der Psychologie (DLBPSBPNGP)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBPSBPNGP01 (Biopsychologie: neurobiologische Grundlagen der Psychologie)
Kurs: DLGGUP01-01
Gesundheit und Prävention
Kursbeschreibung
Im Kurs geht es um Theorien und Methoden von Gesundheitsförderung und Prävention, ferner um Ansätze der Evaluation entsprechender Maßnahmen. Im Zentrum stehen Ansatzpunkte der primären, sekundären und tertiären Prävention der Entstehung, Entwicklung und Ausprägung häufiger Krankheitsbilder. Die Studierenden erwerben theoretische Kenntnisse über die Erkennung, Einschätzung und Bemessung von Gesundheitsrisiken und lernen die Grundlagen der Anwendung möglicher Präventionsinstrumente kennen. Zudem werden die Aufgaben präventionsrelevanter Institutionen des Gesundheitssystems behandelt.
Kursinhalte
  1. Einführung in die Prävention und die Gesundheitsförderung
    1. Was verstehen wir unter Prävention und Gesundheitsförderung?
    2. Theoretische Grundlagen von Ideen zu Gesundheitsförderung und Prävention
    3. Relevanz Chronischer Krankheiten
    4. Evaluation von Prävention und Gesundheitsförderung
    5. Verantwortliche Institutionen in Deutschland
  2. Prävention von Atemwegserkrankungen am Beispiel von COPD
    1. Aufbau und Funktion der Atmungsorgane
    2. Atemwegserkrankungen
    3. COPD
    4. Prävention von Atemwegserkankungen
  3. Prävention von Krebserkrankungen am Beispiel von Darmkrebs
    1. Grundlagen zu Krebserkrankungen
    2. Aufbau und Funktion des Magen-Darm-Trakts
    3. Kolonkarzinom
    4. Prävention des Kolonkarzinoms
  4. Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen am Beispiel des metabolischen Syndroms
    1. Das Herz-Kreislaufsystem
    2. Das metabolische Syndrom
    3. Therapie des metabolischen Syndroms
    4. Prävention des metabolischen Syndroms
  5. Prävention von Hauterkrankungen am Beispiel des chronischen Handekzems
    1. Aufbau und Funktion der Haut
    2. Das chronische Handekzem
    3. Symptome und Therapie des chronischen Handekzems
    4. Prävention des chronischen Handekzems
  6. Prävention von Infektionskrankheiten am Beispiel von HIV und COVID-19
    1. Grundlagen zu Infektionskrankheiten
    2. HIV
    3. Prävention von HIV
    4. COVID-19
    5. Prävention von COVID-19
  7. Prävention von psychischen Erkrankungen am Beispiel Depression
    1. Grundlagen zu psychischen Erkrankungen
    2. Ursachen und Symptome von Depressionen
    3. Therapie von Depressionen
    4. Prävention von Depressionen
Fakten zum Modul

Modul: Gesundheit und Prävention (DLGGUP-01)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Klausur, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLGGUP01-01 (Gesundheit und Prävention)
Kurs: DLBGPSGP01
Sucht: Grundlagen und Prävention
Kursbeschreibung
Die Suchtproblematik ist leider kein Randthema in der Gesellschaft, da die Prävalenz der Suchtproblematik hoch ist und die schädlichen Effekte auf die Gesundheit, soziale Umgebung und Wirtschaft groß sind. Aber wo liegt die Grenze zwischen normalem Konsum von gesellschaftlich akzeptablen Mitteln und missbräuchlichen sowie abhängigen Verhaltensweisen? Gibt es Differenzen zwischen stoffgebundener Sucht und nicht-stoffgebundenen Verhaltensweisen, wie beispielsweise problematisches Glücksspielverhalten? Was sind die neurokognitiven und psychosozialen Mechanismen der Entwicklung und Aufrechterhaltung von Sucht? In diesem Kurs liegt außerdem der Fokus auf der Erfassung von u. a. einer Alkoholproblematik und eine Einführung in das Sucht-Hilfesystem, und es werden Nichtraucherprogramme und Programme zur Reduktion des Alkoholkonsums vorgestellt. Daneben werden wichtige soziale Moderatoren bei der Anwendung dieser Programme besprochen.
Kursinhalte
  1. Einführung in die Abhängigkeitsproblematik
    1. Definition, Diagnose und Klassifikationssysteme der Süchte
    2. Sucht und Suchtmittel
    3. Nicht-stoffgebundene abhängige Verhaltensweisen
    4. Stoffgebundene und nicht-stoffgebundene Abhängigkeit: Überlappungen und Unterschiede
  2. Epidemiologie der Abhängigkeitsstörungen
    1. Prävalenz, Risikofaktoren und Komorbidität der häufigsten Abhängigkeitsstörungen
    2. Zeitphasen in der Entwicklung und Aufrechterhaltung der Abhängigkeit: von Risikofaktoren zum Rückfall
    3. Adoleszenz und Drogen: Risikoalter oder Lernfenster?

  3. Neurokognitive Mechanismen der Entwicklung und Aufrechterhaltung der Sucht
    1. Der Nucleus accumbens: das Belohnungszentrum des Gehirns
    2. Das Belohnungszentrum und Belohnungslernen: klassische Konditionierung
    3. Amygdala, Hippocampus und präfrontaler Kortex: Gedächtnis und exekutive Funktionen
    4. Subkortikale und kortikale Korrelate des automatisierten Verhaltens

  4. Biopsychosoziale Faktoren bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung der Sucht
    1. Biologische, psychologische und soziale Risiko- und Resilienzfaktoren
    2. Psychosoziale Faktoren bei der Entwicklung und biologische Konsequenzen
    3. Psychosoziale Folgen der Abhängigkeitsstörungen
    4. Komorbidität mit anderen psychiatrischen Störungen

  5. Screening, Beratung und das Suchthilfesystem
    1. Erfassung von Alkohol- und Drogengebrauch mit Screening-Instrumenten
    2. Beratung: Kurze Interventionen oder Pharmako- und Psychotherapie?
    3. Einführung in das Suchthilfesystem

  6. Nichtraucherprogramme und Programme zur Reduktion des Alkoholgebrauches
    1. Das transtheoretische Modell und Stadien der Motivation
    2. Motivierende Gesprächsführung
    3. Kognitive Verhaltensinterventionen
    4. Zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker

  7. Soziale Faktoren bei der Prävention und Behandlung
    1. Motivierende Aspekte der sozialen Unterstützung
    2. Patientenschulung
    3. Selbsthilfe und Selbstorganisation
    4. Einbindung der Familie

Fakten zum Modul

Modul: Sucht: Grundlagen und Prävention (DLBGPSGP)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBGPSGP01 (Sucht: Grundlagen und Prävention)
Kurs: DLBPGGGBA01
Grundlagen von Beratung
Kursbeschreibung

Beratung ist eine Kernhandlungsform pädagogisch Tätiger. Sie nimmt in jedem pädagogischen Berufsfeld eine relevante Zeit in Anspruch. Der Kurs bietet hierzu einen ersten Überblick und schafft Grundlagen für eine vertiefende Beschäftigung mit Beratung. Es wird sowohl eine theoretische Fundierung vermittelt, als auch ein Einblick in Anwendungsfelder oder relevante Kommunikationstheorien gegeben.

Die Inhalte ermöglichen den Studierenden, sich in einem ersten Schritt theoretisch dem Beratungsbegriff anzunähern und das typisch Pädagogische zu entdecken, bevor es um die Abgrenzung und Grenzen von Beratung geht.

Der Beratungsrahmen wird gesteckt, indem die Studierenden sowohl Beratungsformen, als auch Beratungsphasen kennenlernen und sich mit ethischen und moralischen Aspekten befassen, bevor sie sich mit ausgewählten Handlungsfeldern und Themen beschäftigen.

Danach eignen sich die Studierenden grundlegende Kommunikationstheorien und -techniken an, bevor sie sich abschließend mit der Beraterrolle auseinandersetzen.

Kursinhalte
  1. Beratung in der Pädagogik
    1. Annäherungen an den Beratungsbegriff
    2. Das Pädagogische an Beratung
    3. Grenzen und Abgrenzung
  2. Der Beratungsrahmen
    1. Beratungsphasen
    2. Ethik und Moral in der Beratung
    3. Herausforderungen der Beratung

  3. Ausgewählte Handlungsfelder pädagogischer Beratung
    1. Schule
    2. Sonderpädagogik und Sozialpädagogik
    3. Erwachsenen- und Weiterbildung

  4. Formate der Bildungs- und Weiterbildungsberatung
    1. Lernberatung
    2. Kursberatung
    3. Karriereberatung
    4. Coaching
    5. Mentoring
    6. Kollegiale Beratung
    7. Mediation
    8. Organisationsberatung

  5. Interaktion und Kommunikation in der Beratung
    1. Interaktionsgeschehen in der Beratung
    2. Schulz von Thun: Kommunikationsquadrat
    3. Rosenberg: gewaltfreie Kommunikation
    4. Rogers: personenzentrierte Gesprächsführung
    5. Miller/Rollnick: motivierende Gesprächsführung

  6. Beratung als professionelle Aufgabe
    1. Abgrenzung
    2. Beratungsstil
    3. Persönlichkeit
    4. Fähigkeiten und Kompetenzen

Fakten zum Modul

Modul: Grundlagen von Beratung (DLBPGGGBA)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Fallstudie
Kurse im Modul:
  • DLBPGGGBA01 (Grundlagen von Beratung)
Kurs: DLBGPWMGFGB01
Projekt: Patientenschulung Sucht-Prävention (Alkohol/Rauchen)
Kursbeschreibung

Dieser Kurs baut auf gesundheitspsychologischem Wissen und praktischen Fähigkeiten bezüglich der Grundlagen und Prävention von Sucht auf, und erweitert die Anwendung dieses Wissens und dieser Fähigkeiten auf für die medizinische Rehabilitation zentrale Themen: Nichtraucherprogramme/Programme zur Reduktion des Alkoholkonsums. Tabak- und Alkoholproblematik sind häufig und beeinträchtigen nicht nur das körperliche, emotionale und soziale Funktionieren, sondern interferieren auch mit dem Management mehrerer chronischer Erkrankungen. Studierende bekommen praxisnahes Material mit der Struktur/Übersicht der Programme und verwenden dieses, um eine moderne, auf interaktiver Didaktik basierende Patientenschulung mit mehreren Ebenen (Kognition, Emotion, Verhalten) zu konzipieren und auszuarbeiten. Darüber hinaus sollten Studierende durch Selbst-Erfahrung mehr über die Reduktion des Alkoholkonsums oder die Raucherentwöhnung erfahren, sie sind jedoch frei in der Auswahl sonstiger geliebter Stoffe oder Verhaltensweisen (z.B. Reduktion von Chocola/Zucker, Netflix, usw.). Aufgrund von der Selbst-Erfahrung und der wissenschaftlichen Evidenz sollten Studierende kritisch und analytisch über die Programme und die Patientenschulungen reflektieren.

Die Ergebnisse werden in einer übergreifenden Projektpräsentation berichtet.

Kursinhalte
  • Für die tertiäre Prävention mehrerer chronischer Erkrankungen sind Nichtraucherprogramme und Programme zur Reduktion des Alkoholkonsums wichtige gesundheitsfördernde Maßnahmen. Jedoch wie erreicht und motiviert man die Patienten in klinischen Settings am besten? Auf interaktiver Didaktik basierende Patientenschulungen sind ein effektives Mittel hierzu, und Studierenden sollten eine Patientenschulung ausarbeiten. Daneben sollten Studierende durch Selbst-Erfahrung mehr über Reduktion und Entwöhnung bestimmter Mittel erfahren, sie sind jedoch frei in der Auswahl sonstiger geliebten Stoffen oder Verhaltensweisen auf nicht-klinischer Ebene.
Fakten zum Modul

Modul: Projekt: Patientenschulung Sucht Prävention (Alkohol/Rauchen) (DLBGPWMGFGB1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Projektpräsentation
Kurse im Modul:
  • DLBGPWMGFGB01 (Projekt: Patientenschulung Sucht-Prävention (Alkohol/Rauchen))

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